Geburtsvorbereitende Massage - eine sanfte Alternative

 

 

Viele Schwangere fragen nach geburtsvorbereitender Akupunktur, weil sie sich eine optimale Vorbereitung auf die Geburt wünschen. Diese kann die Wehen erleichtern und sogar die Geburtsdauer verkürzen. Denselben Effekt kann man aber auch mit der geburtsvorbereitenden Massage erzielen, ohne Nadeln und somit auch ohne Risiken und Nebenwirkungen.

 

Sie sorgt für Entspannung und fördert die Eigenwahrnehmung und das Körperbewusstsein der Schwangeren. Mit der Massage werden die Durchblutung des gesamten Beckenraumes und das Lymphsystem intensiv angeregt. Verspannungen im Nacken, Bauch, unteren Rücken und der Hüfte können sanft gelöst und somit die Muskeln und Bänder aufgelockert werden. Somit wird das Hineingleiten und Tiefertreten des Köpfchens unter Geburt erleichtert. Die tiefe Entspannung kann sich positiv auf die Dehnung & Öffnung des Muttermundes, der Muskeln im Beckenboden-, Scheiden- und Dammbereiches auswirken. Auch durch Visualisierungen des Geburtsvorganges, des Öffnens und des Loslassens, können Sie eine gute Vorbereitung auf die Geburt Ihres Kindes erfahren. 

 

Die Massage findet bei Ihnen zu Hause statt und dauert ca. 60 Minuten.

Es empfiehlt sich, die geburtsvorbereitende Massage ab der 35. Schwangerschaftswoche  1x wöchentlich anzuwenden. Bei Terminüberschreitung kann eine Behandlung alle 2 Tage sinnvoll werden.

 

 

Nice to know:

Geburtsvorbereitende Massage ist ein Bestandteil der von Dr. Gowri Motha entwickelten Gentle Birth Method. Als Ärztin und Geburtshelferin lehrt sie die Methode zusammen mit der Hebamme Sherine Lovegrove. Dr. Motha leitet eine Praxis in London, in der Frauen während der gesamten Schwangerschaft mit Massagen, Yoga, Übungen zur Tiefenentspannung und Visualisierung begleitet und auf die Geburt vorbereitet werden. 90,6 % der so vorbereiteten Frauen gebären spontan, 96,6 % mit Damm intakt.

 

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© Hebamme Julia Christoph